Dirk Kropp

Dojo-Leiter, 7. Dan Aikido

Geboren 1959 in Köln. Als Jugendlicher wollte ich mich schützen lernen. Ich begann mit Aikido. Beim Üben zeigten sich Stärken und Werte, die weit über den Selbstschutz hinaus gehen.

Nach Schule und Wehrdienst entschied ich mich 1979, das Studium der Nachrichtentechnik abzubrechen, um mich ganz meinem täglichen, bis zu fünfstündigen Training zu widmen. Ich machte Aikido zum Beruf. 1985 gründete ich das Dojo. Hier lehre ich seitdem Tag für Tag.

Im Vorstand des Bundesverbandes der Aikido-Lehrer bin ich für Grundsatzfragen zuständig.

Japan

Von 1975-88 orientierte ich mich an Meister Katsuaki Asai. Seit 1984 reise ich fast jährlich nach Japan. Hier halte ich die Verbindung zu den Wurzeln des Aikido. Im Aikikai Honbu Dojo in Tokio übe ich bei der Gründerfamilie – inzwischen in der dritten Generation: Kisshomaru, Moriteru und Mitsuteru Ueshiba.

Bis zu seinem Tod 1988 förderte mich Dr. Kokichi Hatakeyama. Der angesehene Arzt und Schwertmeister ermöglichte mir mehrmonatige Japanaufenthalte. Er führte mich in die Kampfkunstwelt ein und gewährte mir Einblicke in seine ganzheitliche Lebensauffassung und in seine Philosophie der Schwertkunst.

Meditativer Stil

Die ersten fünf Reisen berührten mich nachhaltig. Den Erkenntnissen hieraus wollte ich mich nicht verschließen: In den 90er Jahren entwickelte ich einen meditativen Aikido-Übungsstil. Er stellt das gesunde und friedfertige Potenzial dieser Kampfkunst in den Vordergrund.

Damit das Training umfassend und tief greifend wirkt, arbeite ich mit viel Liebe zum Detail an der Atmosphäre im Dojo. Ich pflege den ureigenen Charakter des Raums und schaffe einen Kraftort für die Seele.