Dieses Bild zeigt Christina Barandun, Aikido-Übende und Autorin.Christina Barandun

Dipl.-Theaterwissenschaftlerin,
Aikido-Lehrerin, 3. Dan Aikido

Geboren 1974 in Zürich. Ich gebe Aikido-Seminare und halte Lesungen. Im Sommersemester 2012 unterrichte ich Aikido am Fachbereich Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

2002 begann ich mit Aikido. Ich habe Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen studiert und bin ausgebildete Ballettlehrerin (Royal Academy of Dancing). In mehreren Ländern aufgewachsen, verbrachte ich unter anderem fünf Jahre meiner Kindheit in Japan. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in Bahrain lebte ich bis zu meinem Abitur in Luxemburg. Ein einjähriger Japanisch-Intensivkurs in Tübingen folgte, und anschließend ging ich nochmals für ein Jahr nach Japan. Ich arbeitete in Tokio und versuchte dabei, mein Verständnis der Sprache und Kultur, Philosophie und Spiritualität zu vertiefen. Wieder zurückgekehrt, studierte ich Theaterwissenschaften in Giessen mit dem Schwerpunkt auf Tanz und Bewegung. 2001 arbeitete ich in Köln bei zwei Künstlern und lernte in dieser Zeit Aikido kennen. Von Anfang an faszinierte mich diese friedfertige Kampfkunst, in der sich viele meiner Interessen und meine Liebe zu Japan verbinden.

Gemeinsam mit Dirk Kropp entwickelte sich die Idee zu einem Buch, an dem wir über fünf Jahre arbeiteten und das im März 2009 im Kösel-Verlag erschienen ist: Aikido – Die friedfertige Kampfkunst zur Persönlichkeitsentfaltung.

Seither vereine ich Aikido und meine andere große Leidenschaft: Theater. Aikido bietet faszinierende Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung von Schauspielern und Menschen, die im Rampenlicht stehen, in der Pflege ihres wichtigsten Instruments - des Selbst. So gebe ich Seminare an verschiedenen Schauspielschulen und Weiterbildungen für professionelle Schauspieler.

Aikido ist für mich zu einem wichtigen Ritual in meinem Alltag geworden, in dem sich meine Freude an detaillierter Körperarbeit und harmonischer Bewegung mit persönlicher Entwicklung verbindet – ein Weg, der mich körperlich gesund hält, geistig fordert, für eine regelmäßige Besinnungspause sorgt und für mich besonders wichtig: ein Weg, den ich noch sehr lange, hoffentlich bis zum Ende meines Lebens gehen kann.

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